Archiv für September 2014

It’s about consent! Oder: Warum ich Triggerwarnungen als Konzept extrem überarbeitungswürdig finde

Sie irritieren mich schon lange: die Triggerwarnungen. Les Madeleines haben ein paar Gedanken dazu angeregt (wobei ich ihre Art der Kritik teilweise sehr anstrengend finde), und spätestens seit ich Steinmädchens Beiträge und viele von Hannah C. Rosenblatt darüber gelesen habe weiß ich, dass ich damit im Internet nicht alleine bin. Jedoch um meine eigene Position dazu zu finden, habe ich lange etwas vermisst. Eine Art Leerstelle, die ich nicht benennen konnte. Und jetzt hab ich das was mir fehlte gefunden, und mag es gerne mich Euch teilen. Wenn Ihr darauf grade Bock habt.
Letztendlich dazu gebracht hat mich eine Bahnfahrt und ein Text von real social skills über gewaltfreie Kommunikation und warum diese gar nicht für alle Menschen so unproblematisch und gewaltfrei ist.

Und zwar war für mich die Leerstelle die des consent, oder informierten Einverständnisses.

Triggerwarnungen (oft auch wenig voraussetzungsarm als TW abgekürzt) gehen davon aus, dass die davon angesproche Person weiß, dass sie in ihrer Vergangenheit Gewalt erlebt hat und diese unter bestimmten Umständen („Trigger“) wieder erlebt, als würde sie gerade jetzt geschehen. Das wiederum kann sehr unangenehm sein und es ist nur folgerichtig, sich und andere davor schützen zu wollen. Diese guten Absichten den Triggerwarnungen setzenden Personen abzusprechen liegt nicht in meinem Interesse.

Allerdings ergeben sich daraus einige Unstimmigkeiten.
Diese wurden teilweise von den schon verlinkten Artikeln bereits benannt.

Sei es dass die davon angesprochenen Personen durch das sich angesprochen fühlen (als „Traumatisierte“) in einen Diskurs einwilligen (sollen), in dem sie als „psychisch krank“ (oder wahlweise „gestört“) gelabelt werden.
Sei es, dass andere Bewältigungsmuster als Schweigen und Vermeiden implizit (oder sogar explizit) als schädlich für andere „Traumatisierte“ (wahlweise: „Betroffene“) dargestellt wird und der Vorabentschuldigung in Form der Buchstaben TW bedarf – so dass der emanzipative Gehalt dieses Sprechens (und auch der Konfrontation mit geschehener Gewalt und der damit einhergehenden unangenehmen Gefühle) dahinter verschwindet.
Sei es, dass dadurch Gewalt und ihre Folgeerscheinungen tabuisiert und mystifiziert (und dadurch weiter ermöglicht…) werden.

Und all das wird wirklich teilweise sehr engstirnig ausgelegt. In Diskussionen in sozialen Netzwerken ist es mir bereits vorgekommen, dass ich für meine Kritik an Triggerwarnungen angemacht wurde mit dem Hinweis, solange diese mich nicht triggern, solle ich doch still sein. Weiterhin wurde der Vorschlag, entsprechende Inhalte durch kurze Vorabinformation ohne das entsprechende Schlagwort (z.B.: „Es wird im folgenden Text um übergriffige Erlebnisse im familiären Nahumfeld gehen“ statt: „TW: Inzest“) anzukündigen niedergeschmettert, denn es ginge schließlich darum wirklich Traumatisierte zu schützen und nicht den Priviliegierten die Kissen aufzuschütteln.
(Dass es in derselben Gruppe in demselben sozialen Netzwerk Brauch ist, die triggerwarnungsgespickte Überschrift mit einem Bild zu begleiten, in dem Frauen verstört in der Ecke hocken und ihre Knie umklammern oder ähnlich opferisierende Posen einnehmen, erwähne ich jetzt bloß aus Boshaftigkeit.)

Das nur kurz zur Illustration, um vorzuführen, von welchem Extrem ich mit meiner Kritik weg will. Diese geht allerdings noch darüber hinaus und erreicht damit leider auch Räume, in denen ich mich wohl fühle und die ich nicht missen möchte.

Zwei weitere Unstimmigkeiten werden in dem oben zitierten Beispiel mit dem nicht aufgeschüttelten Kissen erschlagen:

Zum einen ist es so, dass nicht alle Menschen, die in ihrer Vergangenheit Gewalt erlebt haben oder dies noch tun, das eingestehen können oder diese so benennen möchten. Und selbst wenn dieser Schritt getan ist, ist noch lange nicht immer in jeder Situation klar, was nun ein Auslöser oder Trigger sein kann. Für den einen ist es vielleicht (eventuell auch tagesformabhängig) das beleidigende Wort oder die explizite Beschreibung von Gewalt, die andere liest über solches galant hinweg und hängt sich dafür innerlich daran auf, dass jemand zu einer Verabredung eine halbe Stunde zu spät kommt. Was für die meisten nur ein kurzes Ärgernis darstellt, bedeutet für manche ein paar Tage harte innere Arbeit, um aus der Scheiße wieder raus zu kommen. Gemein, dass nicht eine TW vorabgeschickt wurde. Gemein, dass meine Störung nicht der herrschenden Norm entspricht und ich immer dann abkacke, wenn grade kein Awarenessteam um die Ecke steht.
Insofern sind Triggerwarnungen nicht nur bevormundend (der Mainstream weiß besser als ich, was in mir Erinnerungsblasen aufplatzen lässt) sondern gehen auch an der Realität völlig vorbei.

Ein anderes „Problem“ ist, dass Menschen in der Regel zu Mitgefühl in der Lage sind. Wenn jemand der oder dem entsprechende Gewalterfahrungen „fehlen“ zu einem ungeeigneten Zeitpunkt durch die verbale oder bildliche Schilderung von Gewalt überrascht wird, kann dies vielleicht trotzdem eine oder mehrere versaute Stunden, tage, Nächte bedeuten. Und wer bin ich dass ich sagen kann, dass jemand nur weil er oder sie nicht „traumatisiert“ ist genügen Zeit und Kraft hat, dies mal eben so weg zu stecken. Wer bin ich, dass ich behaupten kann, alle die sich nicht an derselben Stelle abrackern wie ich seien privilegiert.

Der einzige Ausweg, den ich persönlich aus der ganzen Misere sehe, ist ein schwieriger und umständlicher. Zugleich deckt er sich glücklicherweise mit dem, was Menschen die mir sympathisch sind ohnehin in der Regel gut finden: Nämlich für soziale Situationen ein informiertes Einverständnis anzustreben. Wenn ich im Flyer für eine Veranstaltung deren Thema klar mache und vielleicht sogar noch umreiße, wie ich mich dem Thema zu nähern gedenke, kann ich davon ausgehen, dass jede_r der kommt auch Bock darauf hat, sich das grade zu geben. Wenn einem Text oder einem Bild kurz vorausgeschickt wird, um was es im Folgenden gehen wird, kann jede_r für sich selbst entscheiden, ob er_sie hinhören oder hinschauen mag.

Andererseits ist das vielleicht so umständlich gar nicht. Ich glaube, dass die gute alte Triggerwarnung eine gute Eselsbrücke dafür sein kann, was im Flyer oder im Einleitungstext oder in der Anmoderation zu meiner Veranstaltung noch fehlt. Warum will ich grade eine Triggerwarnung setzen, welcher Teil genau von meiner Veranstaltung erscheint mir wichtig hervorzuheben, um bei denen die kommen oder schon da sind informiertes Einverständnis voraussetzen zu können? Das setzt eine gewisse Bereitschaft voraus, sich in die Adressat_innen des zu produzierenden Kulturgutes hinein zu versetzen und meine Gedanken dazu zu hinterfragen und gegebenenfalls auszuformulieren. Ist sowieso nicht schlecht, würd‘ ich sagen.

Na ja – auch wenn das alle in Zukunft so machen sollten, werden einige Unzulänglichkeiten bestehen bleiben.
Nämlich setzt diese Praxis auch voraus, dass ein Umfeld geschafften wird, in dem wenig moralischer Druck ausgeübt wird. Denn sobald ich mich dafür rechtfertigen muss, dass ich heute nicht zum tollen Vortrag von Blablubb zum Thema „Rape Culture“ gehe oder mir in der Szenekneipe den neuesten queeren Film anschaue, wird mein Nichteinverständnis in Frage gestellt. Das beißt sich leider mit (verständlichem und oft auch im wahrsten Sinne des Wortes not-wendigem) emanzipatorischem Sendungsbewusstsein. Ein Sendungsbewusstsein, dessen Schwung sich leider tatsächlich oft an der harten Kante des Desinteresses von Nichtbetroffenen bricht.

Und letzten Endes wäre es wünschenswert, wenn alle sich bemühen würden, ein Umfeld zu schaffen, in dem eine_r zu seinen oder ihren Verletzungen und Unzulänglichkeiten, zum Nichtfunktionieren in allen Variationen stehen kann, ohne sich dadurch zu diskreditieren. Denn sonst kann ich bei einer Veranstaltung auch nicht aufstehen, nachdem die schicke Einleitung gesprochen wurde, um informiert den Raum zu verlassen. Nicht ohne Folgen, zumindest. Denn dann wissen ja alle, dass ich mit dem Thema grade nicht kann, und denken ich wäre voll krass beschädigt und so. Und dass wollen wir ja als (zukünftiges) Humankapital nicht sein. Es wäre aber bei besagter schicker Einleitung immerhin möglicher, sich unpathologisiert hinweg zu begeben, als wenn jemand pflichtbewusst noch schnell eine Triggerwarnung mit entsprechenden Schlagworten vorweg schiebt und ich mich nach dieser hinausschleiche.

Es wäre auch wünschenswert, dass, wenn ich Gefühle habe, mich mit diesen auch im öffentlichen Raum zeigen kann. Sprich dass wenn ich mich nicht hinausschleiche, nicht ins Awareness-Zelt gehe und nicht innerlich versteinernd auf die Situation reagiere (es gibt ja auch sowas wie ein innerliches weggehen, ist schön unauffällig), dass mir dann hinterher nicht zum Vorwurf gemacht wird, es habe ja eine Triggerwarnung (oder eine entsprechende Einleitung) gegeben. Dass ich mit Tränen oder wahlweise Wut in der Stimme oder auch mal einem wirren und unsortierten Redebeitrag da sein gelassen werde und auch dies mich oder meinen Redebeitrag im Diskussionsteil der Veranstaltung nicht vor anderen Menschen diskreditiert. Ich glaube vor den Gefühlen, die mit Gewalterfahrungen zusammenhängen, ist auf allen Seiten viel Angst da und ich glaube das liegt auch daran, dass Gewalt und jene die Opfer von Gewalt geworden sind mystifiziert werden. Ich habe aber grade in feministischen Kontexten, Festivals, Veranstaltungen oft den Eindruck, dass Gefühle durch ein Überangebot an Fluchträumen und Ansprechpartner_innen eingehegt werden sollen. Und mein dadurch entstehender subjektiver Eindruck ist, dass es ein Set von Regeln gibt, denen ich als „Betroffene“ (ich mag das Wort nicht, aber es wird dort gerne verwendet) erst mal ratlos gegenüber stehe, weil sie nirgendwo erklärt werden, und die zu navigieren mich häufig überfordert. (Vielleicht ist dieser Eindruck auch falsch, dann freue ich mich über entsprechende Kommentare.)

Wünschenswert wäre die Enttabuisierung von Gefühlen auch deswegen, weil es bei jeder Veranstaltung passieren kann, dass eine_r von einem Gefühl gefühlt überwältigt wird und damit in diesem Moment gefühlt nicht umgehen kann. Trotz Triggerwarnungen, und trotz schicker Einleitung. Denn wie Triggerwarnungen voraussetzen, dass ich in eine pathologisierende Sprache über mich und mein Erleben einwillige, setzt die Idee vom informierten Einverständnis voraus, dass ich ungefähr in der Lage bin, abschätzen zu können, was ich gerade vertragen kann – was aber tagesformabhängig ist und in bestimmten Phasen, zum Beispiel wenn eine eh grade viel Stress hat oder eben erst anfängt sich mit erlebter Gewalt auseinander zu setzen, manchmal nicht so ganz einfach. Sowohl die Triggerwarnung als auch die schicke Einleitung enthalten somit in gewisser Weise eine Zuschreibung, jedoch ist mir letztere lieber (und erscheint mir bedeutend utopiefähiger!) als erstere.

Die Möwe Jonathan hat früher oft einen über‘n Durst getrunken ~ Über Selbstzerstörungsromantik als Fortsetzung kapitalistischer Leistungsideologie

Oh wie sehr habe ich sie geliebt. Wie sehr habe ich sie gefeiert und wie sehr hat sie mir Kraft gegeben, weiterzumachen. Die Selbstzerstörungsromantik. Ich habe gesoffen, geraucht und nicht geschlafen, ich habe im Morgengrauen gezeichnet und die Linien besaßen eine Klarheit, die mich bis heute fasziniert. Wenn ich mir die Skizzenbücher von damals anschaue, weiß ich, dass ich das heute, in der Tretmühle von Lohnarbeit und Reproduktion rotierend, nicht mehr so hinbekommen würde. Es ist alles klobiger geworden was ich zeichne, banaler und ohne diesen Sturz in die große Leere.

Deshalb sehne ich mich manchmal zurück in diese wirre Zeit, in der ich sehr damit beschäftigt war, mich kaputt zu machen und das auch noch gut fand. Und dann denke ich, dass die einzige Romantik, die ich jemals wirklich nachvollziehen konnte, die Selbstzerstörungsromantik war.

Ich schreibe „war“, denn wie das mit Romantiken so ist: Ein falscher Gedanke und sie sind dekonstruiert. Genauso wie aus der Rose schnell ein im Gewächshaus gezüchtetes, pestizidverseuchtes bisschen Pflanzenelend wird, das wahrscheinlich noch zu miesesten und gesundheitsgefährdensten Arbeitsbedingungen produziert wurde, wird aus der Selbstzerstörung als Lifestyle bei genauerer Betrachtung ein Seitenweg kapitalistischer Leistungsideologie. Und das klägliche Widerstandspotenzial was darin liegt schaut mich mit großen Augen an und fragt: „Willst du nicht mit mir spazieren gehen?“ Und ich sage: „Nein.“

Schuld an der Dekonstruktionsbewegung ist die Möwe Jonathan. Ich besaß dieses Buch als Kind und soweit ich mich erinnere, habe ich es geliebt. Die Möwe, die nur fliegen wollte, nicht wie die anderen Möwen. Unangepasst, ausgegrenzt, einsam. Die immer höher hinaus wollte, immer tiefer hinab stürzte und sich immer im letzten Moment noch fing. Die sich im allerletzen Moment des Buches nicht mehr fangen konnte. Die transparenten Seiten.
Neulich fiel mir dieses Buch bei einem Gespräch wieder ein, ich hatte es komplett vergessen. Jetzt fiel mir plötzlich wie Schuppen von den Augen, wie ein Bilderbuch, das Kinder zur Dissidenz anstiftet und Außenseiter_innentum feiert, so erfolgreich, so angepasst und pädagogisch wertvoll sein kann.

Auch wenn die Möwe Jonathan im Buch ausgestoßen wird, weil das Fliegen ihr wichtiger ist als alles andere, ist das Streben nach Perfektion und Leistung, das darin beschrieben wird, ein mustergültiges Vorbild für das werdende Humankapital, das ich damals war. Und nichts anderers wollten mir auch meine Eltern vermitteln. Die hättens gerne gehabt wenn ich auch so ein elitäres Wesen geworden wäre wie der Jonathan. Nach Perfektion strebend und auf die anderen Möwen, die ihre Flugkünste nur zum Futterergattern im Schwarm einsetzen, herabschauend. Natürlich im letzten Kapitel dem Schwarm vergebend und als Lehrer zurückkehrend. Ein nützliches Mitglied der Gesellschaft.

Wer will auch gut essen und sich nett untrhalten? Das kann man dann ja am Feierabend machen, wenn man es sich noch leisten kann kräftemäßig und monetär.

Leider hat das alles nicht so geklappt, ich bin ein Klassenabsturzkind geworden und habe rebelliert. Das mit der Selbstzerstörung, von der im Buch die Rede ist, habe ich zu wörtlich genommen und habe nach dem perfekten Moment jenseits von Uni und Lebenslaufgebastel gesucht. Das fand ich unglaublich subversiv, und naja, biographisch war es wohl auch notwendig, um den Absprung aus dieser Familie zu schaffen.

Trotzdem sehe ich heute, was diese Art von Rebellion mit den Leistungsanforderungen eines elitären Bildungs- und Karriereentwurfs verbindet: Die Rücksichtslosigkeit gegen sich selbst. Die innere Loslösung von banalen Freuden, banalen Menschen, banalen Gefühlen. Die innere Loslösung von der Idee, dass es ein Leben geben kann, in der eine_r genug ist und in der es sowas wie Erfüllung geben kann, die nicht in der Transzendenz des Bestehenden (durch Leistung oder durch Selbstzerstörung) geht.

Dabei heraus kommen Menschen, die sich in Entspannungskursen sagen lassen: „Sie müssen jetzt überhaupt nichts leisten.“ Oder die früher oder später an der Suche nach dem Ausweg aus dieser ganzen Scheiße krepieren, weil sie das krepieren auch nicht schlimmer finden als das funktionieren. Dabei gibt es so viel besseres als den Tod.

Welche_r jetzt am Ende noch einen schillernden Ausweg erwartet, wie das alles trotzdem noch subversiv gewendet werden kann, wird leider enttäuscht. Es müsste aus meiner Sicht sich vieles ändern, um sowas wie Glück zu ermöglichen, das nicht blind ist. Aber ich glaube, dass sich die Suche trotzdem lohnt. Also schließe ich immerhin mit ein bisschen Pathos. Das muss genug sein, mehr gibt es heute nicht.

Spaces make me happy.

Egal ob es der Raum ist, den ich für mich alleine genieße.
Die Bahn im Schwimmbad, die ich ganz für mich alleine habe, in der ich lange Linien ziehen kann.
Wo ich Texte schreibe im Kopf, die ich gleich wieder vergesse, um die Arme nach den nächsten paar Metern auszustrecken.

Oder der Raum den ich mit anderen habe.
Der Raum der plötzlich in einem Gespräch spürbar wird.
Etwas schwer benennbares, aber ganz klar spürbares. Plötzlich scheint es auf, vielleicht kann man es Verstehen nennen, aber das greift eigentlich zu kurz.
Es ist auch die Bereitschaft zu sein und da sein zu lassen ohne zu vereinnahmen. Ein zwischenmenschliches Feld, in dem Platz ist für einen Aspekt von Erfahrung, von Identität, von Sein, der sonst unsichtbar ist. Dessen Unsichtbarkeit eine_r vielleicht mehr gewohnt ist als sein sichtbares Vorhandensein.

Der Raum der plötzlich da ist fürs Teilen, fürs Verschiedensein, fürs Ausloten von Gemeinsamkeiten.
Solche Räume machen mir Angst. Aber sie machen mich auch glücklich.